Der CDU – Ortsverband
Kreuzebra möchte sich auf dieser Seite kurz vorstellen
Zunächst
aber erst Einiges zur Historie, was aber keinesfalls Anspruch auf
Vollständigkeit erhebt, da eine Chronik in diesem Sinne nicht
vorhanden ist.
Die
Gründung der CDU in Kreuzebra erfolgte am 17.10.1945 mit dem
Ziel christliche, demokratische und freiheitliche Verhältnisse im
zerstörtem Nachkriegsdeutschland, aber auch im eigenem Ort wieder
zu verankern.
Gründungsmitglieder waren damals: Josef Nachtwey,
Otto Schmidt, Leonard Trümper und Albert Fusch. Letzterer
fungierte auch als Vorsitzender.
Die Gründungsmitglieder waren
teilweise ehem. Mitglieder der Zentrumspartei, später kamen auch
Kriegsheimkehrer und andere Bürger hinzu.
Bis zur Gründung der DDR 1949 und
auch kurze Zeit danach, bis ca. 1952 versuchte die CDU sich auf
allen Ebenen als selbstständige, den freiheitlichen und
christlichen Werten verpflichtete Partei zu etablieren.
Unter dem Druck der sowjetischen
Besatzungsmacht und der SED konnten diese Ziele jedoch nie verwirklicht
werden. Christliche Werte sollten im Sozialismus keinen Platz finden.
Viele Gründer und Mitglieder der
„Ost-CDU“ die diese christlichen und demokratischen Ziele
verfolgten wurden unter fadenscheinigen Gründen jahrelang
inhaftiert oder flohen in den „Westen“
Nach dieser
„Säuberungsaktion“ (die 1952 beendet war und hier
nicht ausführlich beschrieben werden kann) war die CDU nur noch
Blockpartei, die die führende Rolle der
„Arbeiterklasse“ sprich SED anerkannte.
Macht - und kraftlos verkam sie
zum Keilriemen der SED
Im gemeindlichen - und
kommunalpolitischen Leben aber spielte die CDU, zumindestens im
christlich orientiertem Eichsfeld eine nicht zu unterschätzende
Rolle. Wenn es darum ging, die Lebensverhältnisse zu verbessern
oder in den Gemeindevertretungen mitzuwirken, konnte man sich
allerorten auf die CDU verlassen.
Die Zahl der Mitglieder der CDU in
Kreuzebra war eher bescheiden. Verläßliche Zahlen liegen
nicht vor, sie dürften sich aber so um die zwanzig bewegt haben.
So manch einer fand auch nur den Weg
zur CDU um vor den SED – Werbern Ruhe zu haben.
Als Vorsitzende bis zur Wende sind
bekannt: Albert Fusch, Karl-Josef Trümper und Aloys Conrady.
Ihnen gebührt großer Dank, denn sie haben sich zu jeder Zeit
mit Herz und Seele für das Gemeinwohl in Kreuzebra eingesetzt
Mit der Wende 1989/90 hatte sich
das Thema „Blockpartei“ Gott sei dank erledigt. Alle
Mitglieder der Ost-CDU waren nun Mitglieder der gesamtdeutschen CDU
unter der Führung des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl
Parteiarbeit fand nun unter ganz
anderen Vorzeichen statt. Es galt die ersten freien Wahlen zu gewinnen
und das gelang auf allen Ebenen.
In den ersten zwei Legislaturperioden
konnte die CDU in Kreuzebra die Kommunalwahlen eindeutig gewinnen und
stellte auch den Bürgermeister (Helmut Rinke)
Trotzdem verließen einige
Mitglieder den Ortsverband. Die Gründe waren verschiedenster Art
und nicht immer plausibel.
Der Rest, z.Zt. 10 Mitglieder,
kämpft einen tapferen Kampf und versucht das etwas verloren
gegangene politische Interesse besonders bei den Jugendlichen wieder zu
wecken.
Die Vorsitzenden der Nachwendezeit:
Aloys Conrady (bereits verstorben)
Dr. Ingrid Kraushaar (ehem. Mitglied
des Thüringer Landtages) Sie führte den Ortsverband von 1995
bis 2004. Als Abgeordnete des Landtages war sie in der Lage
Landespolitik besonders transparent darzustellen. Mit ihrer Hilfe wurde
so manches kommunale Vorhaben in Kreuzebra durch Förderung des
Landes möglich gemacht.
Jetziger Vorsitzender (seit Mitte
2004) ist Helmut Rinke. Er ist seit dem Jahre 2000 Vorsitzender der
Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt.
Ziele: Aktive
Mitgestaltung der Kommunalpolitik in Kreuzebra
Mitgliederwerbung durch transparente
CDU-Ortsverbandsarbeit
Mitgestaltung des kulturellen Lebens
z.B. durch die Gestaltung des Angerfestes 2005 in Kreuzebra
Liebe Leser dieser Seite,
Falls Sie noch mehr wissen
über die Historie der CDU in Kreuzebra, dann lassen Sie uns das
wissen. Wir korrigieren und ergänzen diese Seite gern, denn
sie erhebt wie bereits gesagt, keinen Anspruch auf Vollständigkeit
Helmut Rinke
Vorsitzender
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